Die Clubmeisterschaft 2025 ist Geschichte, der Finaltag vorbei, alle Entscheidungen gefallen.
Am 3. und letzten Tag ging es in umgekehrter Reihenfolge der Vorrunden – Ergebnisse ab 08:30 auf die Runde – bei strahlendem Sonnenschein und vom Greenkeeper Team bestens präparierten Bahnen, aber auch einem unerwartet ruppigen Wind, der den ganzen Tag über anhielt. So manche weiße Kugel folgte nicht der vom Verursacher gewünschten Flugbahn, und so gehörte die Suche im Hardrough zu den Standard – Aktivitäten vieler Flights. Letztlich kamen aber alle unbeschadet ins Ziel, wenn auch wegen der Bedingungen oft nicht mit dem erhofften Score. Dort wartete das Catering von Gastronom Patrick Wagener und Team auf die Spieler, ein perfektes kleines „Stadion“ für die später eintreffenden Siegerflights.
Zunächst die Damen: Dramatik pur auf den letzten beiden Bahnen! Nachdem Lilli Schmidt mit einer 8 auf Bahn 17 das Duell um den Titel verloren glaubte, passierte Alaide Jünger am Teich der 18 ein noch größeres Missgeschick: mehrere Bälle verschwanden in „Neptuns Reich“, eine 11 stand am Ende auf der Scorekarte, dagegen die 6 bei Lilli, womit diese noch an Alaide vorbeizog und mit einem Schlag Vorsprung Clubmeisterin wurde. Genauer gesagt: Doppel – Clubmeisterin, denn auch in der Damen AK 50 war sie damit vorn. Dritte wurde Tabea Knura bei den Damen, in der Damen AK 50 teilten sich hinter Alaide Iris Ospelkaus und Katharina Caspari Platz 3.
Es folgten die Herren AK 65: bereits nach den Front Nine hatte Christian Baumhof den Vorsprung von Torsten Schöne fast aufgeholt, auf den nächsten 3 Bahnen zog er vorbei und ließ dann nichts mehr anbrennen: mit 5 Schlägen Vorsprung vor Torsten kam er ins Ziel. Mit einer starken Runde zog Horst Günter Rosenkranz noch an Andreas Soeder vorbei und sicherte sich Rang 3.
Vorletzter Flight dann die Führenden der Herren AK 50. Nach Tag 1 und 2 lag Karsten Grimmel vorn, die Distanz zu den Nächstplatzierten aber nicht uneinholbar. Und tatsächlich wurde es zwischenzeitlich dann noch einmal spannend, Klaus Ader nutzte eine kurze Schwächeperiode von Karsten und kam bis zur 12 auf einen Schlag heran. Dieser fing sich aber schnell wieder, spielte die letzten 6 Bahnen 3 mal Par und 3 mal Bogey, das reichte für einen letztendlich ungefährdeten Sieg. Klaus musste dagegen noch Marcus Erger vorbeiziehen lassen, der mit einer bärenstarken Back Nine noch auf den 2. Rang vorrückte.
Den Abschluss bildete der führende Herren – Flight, die Spannung für den Titel war hier schon lange raus – zu stark die Leistungen von Tim Foik in den Vorrunden, zu groß der Vorsprung, er ist der hochverdiente Champion 2025. Es ging also nur noch um die Plätze: Platz 3 entfiel, da sich Colin Knura und Moritz Unger schlaggleich den 2. Platz teilten. Moritz war gar nicht im letzten Flight vertreten, überholte aber mit einer 80er Schlussrunde noch Max Celentin.
Um die Clubmeisterschaft auch für die höheren Handicapper attraktiv zu machen, werden auch die Nettosieger geehrt: Bei den Damen siegte hier Katharina Caspari vor dem schlaggleichen Nachwuchstalent Kim Sofie Alefelder. Bei den Herren hatte Georg Peilert die Nase vorn, der über alle 3 Runden konstant gute Scores erzielte.
Hier alle Top – Platzierten in einer Übersicht:
Ein traditioneller Bestandteil der Clubmeisterschaft im GC Oberberg ist das „Bad“ der Titelträger im Teich der Bahn 18: Lilli Schmidt und Tim Foik wehrten sich nicht lang, und so bekamen die Kois ihren schon gewohnten jährlichen Besuch von Championesse und Champion.
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Nach Aufwärmen und Kleidungswechsel der beiden folgte dann die Siegerehrung, und die Topplatzierten nahmen unter großem Applaus der zahlreichen Zuschauer ihre verdienten Pokale und Medaillen entgegen.
Das Fazit: nahezu einhellig war die positive Beurteilung des schon zum 2. mal ausgerichteten „3 – Tage – Turnierformats“. Insbesondere fand aber auch die erstmalig gewählte „Location“ für die Siegerehrung im Startbereich der Bahn 1 großen Anklang. Der Aufwand für die Gastronomie (Aufbau von Theke, Grillstation, Sitzgelegenheiten uvm.) war sicherlich erheblich, aber die Begeisterung von Siegern, Besiegten und Zuschauern zeigte, dass sich dieser Aufwand gelohnt hat. Ein herzlicher Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben!




















































